Sprach-, Sprech-, und Stimmtherapie, für die sich auch der Begriff Logopädie eingebürgert hat, ist die therapeutische Arbeit mit Menschen, die an einer Kommunikationsstörung leiden.

Es werden Patienten aller Altersgruppen behandelt.


Wer  benötigt eine Stimm-, Sprech- Sprach- oder Schlucktherapie?

Sprachtherapie muss dort einsetzen,wo Sprache nicht richtig angewendet wird, weil zum Beispiel mangelnder Wortschatz, ungenügende Unterscheidungsfähigkeit die Sprachlaute betreffend oder Schwierigkeiten mit der verständlichen Aussprache, unkorrekte Wortwahl oder fehlerhafter Satzbau einen klaren Sprachausdruck verhindern.

Sprechtherapie wird nötig, wenn der Vorgang des Sprechens gestört ist, z.B. den Redefluss betreffend, (wie etwa beim Poltern und Stottern), oder durch ungenügende Beweglichkeit der Sprechwerkzeuge (oft Ursache für Stammeln / Dyslalie), durch gestörte Atmung oder bei Anomalien im Artikulationsbereich (wie z.B. Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten)

Stimmtherapie ist erforderlich bei einer Stimmstörung.               Stimmstörungen können funktionelle, organische, psychische oder hormonelle Ursachen haben, treten aber auch als Folge von Kehlkopfverletzungen (z.B. nach einer Narkose) oder Kehlkopfoperationen auf.

Sie werden erkennbar durch folgende Anzeichen:

  • Die Stimme klingt heiser, belegt, gepresst oder verhaucht und kraftlos.
  • Sprechen oder Singen strengt an: es kommt zu Räusperzwang, Hüsteln, Trockenheitsgefühl, Kratzen oder Brennen im Hals.
  • Die Stimme ermüdet nach kurzer Redezeit, versagt plötzlich, allmählich oder zeitweilig.
Stimmtherapie verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit der Stimme wiederherzustellen und ihre Belastbarkeit und Ausdrucksfähigkeit zu verbessern.

Schlucktherapie kann erforderlich werden bei neurologischen oder degenerativen Erkrankungen, aber auch wenn eine Zungenfehlfunktion im Schluckablauf die Kieferentwicklung und Zahnstellung ungünstig beeinflusst.



Arbeitsschwerpunkte in meiner therapeutischen Praxis sind
die Behandlung von Stimmstörungen (z.B. Stimmbandlähmung (Recurrensparese), organische Veränderungen am Stimmband / Kehlkopf (z.B. Stimmlippenknötchen, Polypen, Ödeme), Funktionelle Stimmstörungen)
Sprach- und Sprechstörungen bei Kindern                                                     (z.B. Sprachentwicklungsverzögerungen, Dyslalien, Dysgrammatismus, Redeflussstörungen)
sowie Myofunktionelle Therapie (z.B. bei Zungendysfunktion und damit einhergehenden Kiefer- oder Zahnstellungsanomalien).